Sonntag, 31. Januar 2016

aus

dem Nachlass meiner Schwiegermutter habe ich mir einige Erinnerungsstücke gesichert:


Topflappen gehäkelt und gestickt.


Ein Springerleswellholz. (Springerle sind ein ganz typisches schwäbisches Weihnachtsgebäck in diesem Post könnt ihr auf dem zweiten Foto in der Mitte das runde ist solch ein perfektes Exemplar von meiner Schwester bestaunen.)


Einen Sonntagschurz. Weiß mit grünem Kreuzstichmuster. Ich kann mich jedoch nicht erinnern, daß sie ihn getragen hätte. 



Meine Berta-Oma hat jedoch, wenn Besuch kam immer einen ähnlichen getragen um den Kaffee aufzubrühen. Da wir in diesem ererbten Haus wohnen kommen mir manches Mal solche Erinnerungsfetzen in den Kopf und es ist immer eine Freude.


Und diesen "Weschklemmerlesschuarz" mit blauem selbstgesticktem Muster hatte sie bei ihren 9 Kindern sicher oft in Gebrauch, denn sie musste auch noch am Anfang ohne Waschmaschine klar kommen. Deshalb bin ich Heute trotz bockiger Waschmaschine nur etwas genervt, denn eins ist sicher die kann repariert werden.



So dürfen diese Erinnerungsstücke Platz nehmen auf meinem alten Herd. Dort fühlen sie sich ganz sicher wohl neben Sücken von meinen Omas und ich bin voller Dankbarkeit und Bewunderung wie die Frauen vor uns trotz schwerer Arbeit und oft genug auch Mangel an Material es doch geschafft haben solch schöne Handarbeiten zu fertigen und so gut zu backen. 



Denn die Form für die Rosenküchla ist von meiner Liarles-Oma und mein Schokokuchenrezept von der Berta-Oma und das Pfitzauf machen hab ich von der Schwiegermutter.

So hoffe ich auch an meine Kinder solch wundervolle Fertigkeiten weitergeben zu können.

Meine Mädels haben sich Wellhölzer und Pfitzaufformen und der Sohnemann einen Mostbecher ausgesucht, so bleiben die guten Stücke sicher gut im Gebrauch und die Erinnerung an unsere wundervollen Vorfahren ist nicht nur in unseren Köpfen sondern auch in unseren Taten bei uns.


Danke.




Donnerstag, 28. Januar 2016

ich

Habe mich entschieden:


Meine Gartendecke soll in 2016 ein Brüderchen bekommen.


Catania in vielen Blütenfarben habe ich schon mal.


Und die dürfen bis zur "Geburt" zusammen mit vielen Knäulen gedecktes Grün in diesem tollen Strickbeutel wohnen und sich prima entwickeln.


Es entstehen immer weitere Blüten und damit mache ich bei Bella und ihren Jahresdecken in 2016 mit und ganz klar bei Häkelliebe auch.
Das wird sie meine Balkondecke




Sonntag, 24. Januar 2016

ein

Weiteres Projekt für mount-denim-ade-jeans-recycling-2016 habe ich euch zu zeigen:



Eine Windmühlentasche


Aus Resten toller bestickter Mädelsjeans.


Auch wie hier bei der schwarzen Variante zum wenden. 

Die schlichtere Seite hat dafür diese tolle Scala auf den Trägern.

Leider neige ich dazu diese großen Taschen viel zu voll zu befüllen, dann kann ich sie fast nicht mehr tragen aber sie sind wirklich total stabil und ich liebe sie einfach.

Die Quadrate sind je 20 × 20 cm groß und pro Tasche benötigt man 2 × 16 davon.

Einige Quadrate sind gepatcht und je Tasche mindestens 3 Gesäßtaschen verarbeitet was das Auffinden von Handy + Schlüssel doch etwas erleichtert.

So einiger Cappu wurde bei der Näherei dazu getrunken:


Noch zwei Exemplare meiner vielen Tassen, es kommen immer weitere hinzu, dafür verschwinden die weniger tollen in die Kantine ins Büro einfach zum Verbrauch. (Denn wegwerfen will ich sie auch nicht und im Büro ist immer ein großer Verschleis.)

Also ab mit dem Post zur nix-plastix-linkparty und tt-taschenundtaeschchen  sowie Beutel statt Tüte




Sonntag, 17. Januar 2016

mal

Wieder auf den letzten Drücker gewünscht und fertiggestellt: 


Die Outfits der Töchter für die gestrige Hallenfasnet.


Zwei schwarze Tellerröcke 1 × Jersey + 1 × tolles Kunstleder mit Tüllpetticoats in weiß und schwarz vervollständigten das Outfit und die passenden Tücher in die Haare. Einfach schön.

Hier könnt ihr das Fasnetsoutfit von 2015 
nochmals anschauen.


Dabei habe ich es mir mit einem Cappu gemütlich gemacht und dabei ist mir aufgefallen, dass ich euch schon lange keine meiner Tassen mehr gezeigt habe.


Und dabei passt diese doch einfach wunderbar.

Alles bei den heutigen Fasnetsumzügen und Narrensprüngen viel Spass.

Wenns auch inzwischen etwas kühler ist.










Freitag, 15. Januar 2016

da

Ich auch einen großen Berg gesammelter Jeans mein eigen nenne hier ein Verwertungsprojekt:


Jeansseite


Flanellseite


Es ist der Bruder zu hier:


Und in etwas anderer Farbkombi und mit unterschiedlicher Quadratgröße, was sich aber als etwas aufwändiger herausstellte.


Die Beiden dürfen es sich auf unseren Sofas gemütlich machen und da es gerade zum 1. Mal in 2016 schneit gerade richtig. Ein Kissen gehört auch dazu, das darf jetzt auch zur Kissenschlacht



Der Berg ist trotz verschenkter Decke in den letzen Jahren wieder angewachsen und so werde ich sicher noch ein paar Projekte für diese Linkparty in 2016 machen.


Und das ist mein 1. Beitrag dazu:


mount-denim-ade-jeans-recycling-2016

Jetzt hoffe ich auch auf weitere Ideen.

Dann schrumpft er sicher mein Berg.

hier alle meine bisherigen Recycling Objekte.





Mittwoch, 13. Januar 2016

zurück

Kam das Päckchen von hier.

So zeige ich euch jetzt, was bei der jungen Dame bleiben durfte.


Einmal schwarzer Jeans mit Brezel.


Eher dezentem Innenleben


Einem Schlüsselversteckerle.


Und kleiner Aussenrüsche.

Dieses Prachtstück


Aus  dunkelblauem Kuschelsamt


Innen romantische Blumen


Und Flanell



Und Samtband, leider habe ich kein Foto
 von der tollen Borte. 
(Es ist ein altes gehütetes Schätzlein mit blau-silberner Ranke, ich habe  noch etwas davon. Richtig schön.)

Das war mein Favorit, schön, dass er in Bayern bleiben durfte. 


Dieser kleine "Wenigmitnehmgeldbeutel" hat ebenfalls gefallen.


Diese kleinen Teile sind wirklich praktisch.


Und ich habe hier sogar noch im Gegensatz zu hier ein paar Einschübe für Karten genäht.

Ich freue mich sehr, dass ich den Geschmack getroffen habe und schicke liebe Grüsse nach Rosenheim, es hat mir viel Freude gemacht und jetzt habe ich sogar wieder etwas Vorrat in meinem Verschenkekorb.

Und ab zur Webbandliebe, den ohne Bänder wärs nur halb so schön.

Donnerstag, 7. Januar 2016

nach

Den vielen Täschchen für Andere war mir
 nach einem neuen Geldbeutel nur für mich, den
mein Filzgeldbeutel  muss ja auch immer mal in die Wäsche und gekaufte kann ich inzwischen einfach nicht mehr leiden.




Mit viel, viel Blau und einem Schlüsselring für meinen Kaffeechip.



Meinem Label.


Mit zusätzlicher Geldscheintasche.
(Aber hier hab ich gelernt, die muss nächstes Mal höher werden.)


Und aussen mit einem tollen Blümchenjeans-Stoff.


Denkt auch an meine Verlosung, denn ich hab schon noch was im Vorrat.

Und der ist wirklich nur für mich und daher was für rums und tt-taschenundtaeschchen sowie webbandliebe





Mittwoch, 6. Januar 2016

37. Türchen


Jetzt ist er vorbei mein verlängerter Adventskalender.

Ich hoffe ihr hattet Freude daran.

Sucht euch doch unter allen Adventskalender-Posts  euren liebsten aus.

Christina Telker (geb. 1949), 
Der Stern
Ein Sternlein schaut vom Himmelszelt
hell strahlend in die Winterwelt.
Es denkt daran wie es einst war
vor vielen tausend Jahren gar.
Da gab es einen großen Stern
der leuchtete in nah und fern.
Er tat das Wunder allen kund,
was dort geschah zu jener Stund.
Geboren sei der Herr der Welt,
verkündigt er vom Sternenzelt.
Die Hirten sahen ihn zuerst
und sind im Stalle eingekehrt.
Sie blieben an der Krippe stehn
um sich das Kindlein anzusehn,
sie fielen auf die Knie gar
und brachten ihre Gaben dar.
Auch Caspar, Melchior, Balthasar
wurden geführt vom Stern fürwahr.
Sie brachten Weihrauch und auch Myrre
dem Kindelein zur Freud und Ehre.
Der Weihnachtsstern mit seinem Glanz,
erfüllt auch heut die Welt noch ganz.
Der kleine Stern am Himmel fern,
erinnert uns daran noch gern.

Dienstag, 5. Januar 2016

36. Türchen

Für mich als Geschenk:


Ein Glaszapfen.


Geh nicht nur die glatten Straßen.
Geh Wege, die noch niemand ging,
damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

Montag, 4. Januar 2016

35. Türchen

Auch noch ein Geschenk für mich:


Neujahrswunsch 


(Ludwig Uhland)




Wer redlich hält zu seinem Volke, 

Der wünsch' ihm ein gesegnet Jahr! 

Vor Mißwachs, Frost und Hagelwolke 

Behüt' uns aller Engel Schar! 
Und mit dem bang ersehnten Korne, 
Und mit dem lang entbehrten Wein, 
Bring' uns dies Jahr in seinem Horne 
Das alte, gute Recht herein! 
Man kann in Wünschen sich vergessen, 
Man wünschet leicht zum Überfluß, 
Wir aber wünschen nicht vermessen, 
Wir wünschen, was man wünschen muß. 
Denn soll der Mensch im Leibe leben, 
So brauchst er sein täglich Brot, 
Und soll er sich zum Geist erheben, 
So ist ihm seine Freiheit not.

ein

Paket geht Heute an meinem 1. Arbeitstag nach Bayern:



Denn die hier Beschenkte wurde von ihrer Schwester angebettelt mich anzuschreiben ob ich nicht auch für sie solch einen Gelbbeutel machen könnte.

Aber nur, wenn es nicht zuviel 
und unverschämt wäre.

Zuviel?
Was für ein Un-Wort.


So konnte ich mich zwischen den Jahren austoben.

(Denn mein Jahresprojekt 2015 war ja bereits fertig.)

Da ich die zu Benähende nicht kenne und nur ungefähr instruiert wurde, geht jetzt eben mehr zur Auswahl ab und der Rest kommt zurück. 

Dann zeige ich euch die auserwählten genauer.

Ich liebe es mehrere Dinge nach der selben Anleitung gleichzeitig zu fertigen, es geht schneller von der Hand denn die Anleitung muss nur ein Mal gelesen werden.

Jetzt warten wir mal ab was in Bayern bleibt.







Sonntag, 3. Januar 2016

34. Türchen

Bereits Anfang Dezember habe ich diese Tasche einer Freundin zum Geburtstag verschenkt.



Zusammen mit Schlüßelband



Und kleinem Kartentäschle


Aus weinrotem Jeans und braunem Kunstleder mit recycelten Griffen eine passende Kombi


Hinter dem Reißverschluß verbirgt sich noch eine geräumige Innentasche aus Wachstuch.

(groß genug für einen nassen Schirm.)



Und ich dachte mir, diese Tasche hat es verdient bei do4you  & mount-denim-ade-jeans-recycling verlinkt zu werden, das hole ich Heute 29.01.2016 nach, denn sie ist nicht für mich und aus alter Jeans, zwar nicht blau sondern beiger Denim.



Ein Jahr ist nichts
(Hanns Freiherr von Gumppenberg)


Ein Jahr ist nichts, wenn man's verputzt, 


ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt. 

Ein Jahr ist nichts; wenn man's verflacht; 

ein Jahr war viel, wenn man es ganz durchdacht. 

Ein Jahr war viel, wenn man es ganz gelebt; 

in eigenem Sinn genossen und gestrebt. 

Das Jahr war nichts, bei aller Freude tot, 

das uns im Innern nicht ein Neues bot. 
Das Jahr war viel, in allem Leide reich, 
das uns getroffen mit des Geistes Streich. 
Ein leeres Jahr war kurz, ein volles lang: 
nur nach dem Vollen mißt des Lebens Gang, 
ein leeres Jahr ist Wahn, ein volles wahr. 
Sei jedem voll dies gute, neue Jahr.

Samstag, 2. Januar 2016

33. Türchen

Noch im alten Jahr durfte ich für ein Kindi-Mädel aus ihrem Webteil ein Täschle machen.



Und wie es in diesem Alter meist gewünscht:

Pink









In ihm sei's begonnen

(Eduard Mörike)

In ihm sei's begonnen, 
der Monde und Sonnen
an blauen Gezelten



des Himmels bewegt.


Du, Vater, du rate!
Lenke du und wende!
Herr, dir in die Hände
sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt!