dem Nachlass meiner Schwiegermutter habe ich mir einige Erinnerungsstücke gesichert:
Topflappen gehäkelt und gestickt.
Ein Springerleswellholz. (Springerle sind ein ganz typisches schwäbisches Weihnachtsgebäck in diesem Post könnt ihr auf dem zweiten Foto in der Mitte das runde ist solch ein perfektes Exemplar von meiner Schwester bestaunen.)
Einen Sonntagschurz. Weiß mit grünem Kreuzstichmuster. Ich kann mich jedoch nicht erinnern, daß sie ihn getragen hätte.
Meine Berta-Oma hat jedoch, wenn Besuch kam immer einen ähnlichen getragen um den Kaffee aufzubrühen. Da wir in diesem ererbten Haus wohnen kommen mir manches Mal solche Erinnerungsfetzen in den Kopf und es ist immer eine Freude.
Und diesen "Weschklemmerlesschuarz" mit blauem selbstgesticktem Muster hatte sie bei ihren 9 Kindern sicher oft in Gebrauch, denn sie musste auch noch am Anfang ohne Waschmaschine klar kommen. Deshalb bin ich Heute trotz bockiger Waschmaschine nur etwas genervt, denn eins ist sicher die kann repariert werden.
So dürfen diese Erinnerungsstücke Platz nehmen auf meinem alten Herd. Dort fühlen sie sich ganz sicher wohl neben Sücken von meinen Omas und ich bin voller Dankbarkeit und Bewunderung wie die Frauen vor uns trotz schwerer Arbeit und oft genug auch Mangel an Material es doch geschafft haben solch schöne Handarbeiten zu fertigen und so gut zu backen.
Denn die Form für die Rosenküchla ist von meiner Liarles-Oma und mein Schokokuchenrezept von der Berta-Oma und das Pfitzauf machen hab ich von der Schwiegermutter.
So hoffe ich auch an meine Kinder solch wundervolle Fertigkeiten weitergeben zu können.
Meine Mädels haben sich Wellhölzer und Pfitzaufformen und der Sohnemann einen Mostbecher ausgesucht, so bleiben die guten Stücke sicher gut im Gebrauch und die Erinnerung an unsere wundervollen Vorfahren ist nicht nur in unseren Köpfen sondern auch in unseren Taten bei uns.
Danke.


















































