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Freitag, 11. März 2016

vor

genau 30 Jahren habe ich diese Borte gestickt und verschenkt:




Das gute Stück wurde fast nie benutzt und immer in Ehren gehalten


Unterschiedliche Blütenmuster.


In verschiedenen Blautönen mit Kreuzstich abgezählt


Auch ohne Stickmaschine konnte man
 Buchstaben und Zahlen sticken.

Da es nie für mich war ist dies was für do4you und wir halten das Tuch auch weiterhin in Ehren.



Sonntag, 31. Januar 2016

aus

dem Nachlass meiner Schwiegermutter habe ich mir einige Erinnerungsstücke gesichert:


Topflappen gehäkelt und gestickt.


Ein Springerleswellholz. (Springerle sind ein ganz typisches schwäbisches Weihnachtsgebäck in diesem Post könnt ihr auf dem zweiten Foto in der Mitte das runde ist solch ein perfektes Exemplar von meiner Schwester bestaunen.)


Einen Sonntagschurz. Weiß mit grünem Kreuzstichmuster. Ich kann mich jedoch nicht erinnern, daß sie ihn getragen hätte. 



Meine Berta-Oma hat jedoch, wenn Besuch kam immer einen ähnlichen getragen um den Kaffee aufzubrühen. Da wir in diesem ererbten Haus wohnen kommen mir manches Mal solche Erinnerungsfetzen in den Kopf und es ist immer eine Freude.


Und diesen "Weschklemmerlesschuarz" mit blauem selbstgesticktem Muster hatte sie bei ihren 9 Kindern sicher oft in Gebrauch, denn sie musste auch noch am Anfang ohne Waschmaschine klar kommen. Deshalb bin ich Heute trotz bockiger Waschmaschine nur etwas genervt, denn eins ist sicher die kann repariert werden.



So dürfen diese Erinnerungsstücke Platz nehmen auf meinem alten Herd. Dort fühlen sie sich ganz sicher wohl neben Sücken von meinen Omas und ich bin voller Dankbarkeit und Bewunderung wie die Frauen vor uns trotz schwerer Arbeit und oft genug auch Mangel an Material es doch geschafft haben solch schöne Handarbeiten zu fertigen und so gut zu backen. 



Denn die Form für die Rosenküchla ist von meiner Liarles-Oma und mein Schokokuchenrezept von der Berta-Oma und das Pfitzauf machen hab ich von der Schwiegermutter.

So hoffe ich auch an meine Kinder solch wundervolle Fertigkeiten weitergeben zu können.

Meine Mädels haben sich Wellhölzer und Pfitzaufformen und der Sohnemann einen Mostbecher ausgesucht, so bleiben die guten Stücke sicher gut im Gebrauch und die Erinnerung an unsere wundervollen Vorfahren ist nicht nur in unseren Köpfen sondern auch in unseren Taten bei uns.


Danke.




Donnerstag, 14. März 2013

Familienstücke


habe ich hier in großer Zahl verarbeitet.





Zu einem "Ragtime" (so nenne ich zumindest diese Teile) nur für mich.



Die größte Anstrengung fand ich das Einschneiden, der überstehenden Nähte,
 damit es danach schön kuschelig wird. 


Zur Verwendung kamen viele gesammelte
 Flanell- und Jeansstoffe 
und nur einige passende neuen als Ergänzung.
Diese Decke hat eine Größe von 140 x 200 cm 
bei 2,2 kg Gewicht und der Quadratgröße 
von 13 x 13 cm habe ich je 247 Quadrate aus 
Jeans und Flanell verbraucht.
und ich kuschel mich damit gerne auf 
mein Ledersofa und freu mich dran.




Denn genauso wie hier die Nähte aufeinander treffen und die Quadrate vereinen, 
so sind in dem Kuschelteil Stoffe von Hemden und Arbeitshosen 
meiner Großväter und meines Vaters, Jeanshosen meiner Kinder, Neffen und Freunde,
Abschnitte von Schlafanzügen und Nachthemden meiner Kinder und meiner Schwester und mir verarbeitet und auch ein Rest aus der Flickenkiste meiner Mutter.


So ist es doch ein ganz besonderes Teil nur für mich und daher genau richtig für RUMS

Mit diesem Teil fühle ich mich immer wunderbar umfangen.

Donnerstag, 14. Februar 2013

mein Herz

für die Handarbeiten habe ich schon in der Schule entdeckt.



Dieses Häkeltuch entstand in der 5. oder 6. Klasse und hat mich bisher immer 
mal gut gewärmt und gut bis hierher gebracht 
und die Liebe zum Handarbeiten ist bei mir geblieben und hat sich weiterentwickelt.


Da es keine Baumwolle, sondern ein Mischgewebe ist hat es auch prima seine Form und Farbe über die vielen Jahre behalten und wird mich als mein "ältestes Teil nur für mich" sicher auch noch viele Jahre begleiten. Hier bestätigt sich: "gute Handarbeit ist langlebig und zeitlos"

Jetzt mal ab damit zu RUMS 

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Wasen der 13.

diese Raglanweste mit Zöpfen hatte ich vor Jahren für meinen Mann aus Tweedwolle gestrickt.


Heute trägt sie bereits der Sohnemann zur Lederhose.


Hier ist das Muster etwas besser zu erkennen. 


Diese Weste wurde von meiner Mutter gestrickt (Schwesterherz, falls du es warst verbesser mich)


Sie ist ebenfalls schon seit vielen Jahren mein treuer Begleiter und auch vom Tochterkind teilweise zum Dirndl getragen, da die Keulenärmel schön dazu passen.


Diese Weste hat mir meine Schwester gestrickt, mit vielen schönen Hirschhornknöpfen 


und lauter kleinen Zöpfen, die durfte dieses Jahr auch schon mit einer jungen Dame auf den Wasen, ihr seht also, Qualität und auch manchmal Zeitlosigkeit oder der Klassiker zahlt sich aus.



Auch noch was frischgestricktes:


ein einfacher Loop aus 3 Knäulen Furetto von Lana Grossa, 
passend zum lila Mittwoch.

Mal sehen, ob das auch mal ein Klassiker wird.


Mittwoch, 15. August 2012

Tasse die 8.


meine am längsten gediente Bürotasse,



sie begleitet mich jetzt schon seit meiner Lehre. 
(fragt lieber nicht, welches Arbeits-Jahrzehnt gerade anbricht)

Aber immer noch habe ich fast jeden Tag Freude, was nicht zuletzt an meinen tollen Kollegen/innen aus nah und fern und Geschäftspartnern liegt.

Hallo liebe leise Kollegen-Mitleserin im Ruhestand, melde dich, 
wir wollen doch mal wieder viel schwatzen.

Freitag, 10. August 2012

Tasse die 7.

noch so ein älteres Teil,


sogar mit kleinem Gebäckteller.

Montag, 6. August 2012

Tasse die 6.

von meiner Mama,


passend zum Geburtstag, eigentlich viel zu schade zum benutzen.


Freitag, 3. August 2012

immer noch der Beste

mein alter Steppdeckenschlafsack



er darf jedes Festival mit, obwohl der Reißverschluss doch schon etwas gelitten hat,
 aber immer gibt es ein Gerangel meiner Kinder, wer ihn dieses Mal haben darf. 
(wird denn das nie besser, jetzt sind sie doch schon erwachsen?)



Dienstag, 24. Juli 2012

nach diesem

Post von Luci ist mir eines meiner frühen Werke


eingefallen, das Taufkleid meiner Kinder,


passend abgeändert mit den jeweils farbigen Schleifen und Jeder hatte eine andere Kopfbedeckung, leider gab es damals noch keine Digitalkamera, 
so auch keine Bilder der "Mützen" und die habe ich leider weiterverschenkt. 
(es war eine gehäkelte weiße und eine rosa genähte für die Mädels 
und der Sohn bekam ne gekaufte)

Mittwoch, 4. Juli 2012

fast vergessen

habe ich euch diese Bilder zu zeigen:


Molkerei


Waage,


Kasse, 



und Wurstküche der Metzgerei.


In der Toilette eines Gasthauses.


Hutmacherwerkstatt

sie stammen aus einem wunderbaren Bauernhausmuseum im Burgenland.

Fast alle Exponate waren frei zugänglich und konnten sogar angefasst werden, 
einfach wunderschön.

So viele Berufe und ihre Werkstätten sind dort aufgebaut und zu besichtigen.

Das meiste davon ist Heute in Wirklichkeit ganz anders, oder die Berufe sind sogar ausgestorben, dafür  sind neue entstanden und in 50 Jahren werden unsere Enkel sicher die altmodischen Computer und Autos im Museum bestaunen, also nicht alles entsorgen. 


Es freut mich, dass jetzt hier schon 60 regelmässige Leser sind, mal sehen, wann die 100 geknackt wird, denn dann ist sicher wieder eine kleine Verlosung angesagt.


Montag, 11. Juni 2012

Retro die 7.

Da behaupte noch jemand, in der Schule würde nicht fürs Leben gelernt.


Dieses Nadelmäppchen begleitet mich bereits seit meiner 4. Schulklasse, 
ich wollte mir ja schon ein Neues nähen, aber ich hänge inzwischen zu sehr daran.

Nur weil es schon etwas in die Tage gekommen ist? 
Dann müsste ich ja auch ausgetauscht werden, nein, das geht nicht!

Sonntag, 10. Juni 2012

Retro die 6.

bevor es die aufwendigen Armbänder von Sxxo oder Paxxxra gab:


Einige sind von Oma und Opa mitgebracht aus dem Urlaub, 
also immer noch eine schöne Erinnerung an die Beiden.

Freitag, 8. Juni 2012

National-Retro


2006 zur WM musste Mutti unbedingt auch "Autofähnele" am Auto mitführen 
(nach längerem Protest mit Streikandrohung der Kids)



so entstand auch diese Deutschlandtasche, immer zur WM und EM-Zeit kommt sie ins Spiel, 


in der anderen Zeit darf sie ihre andere Seite zur Schau tragen.

(jetzt muss ich auch keine Fähnele mehr mitführen: O-Ton: "Mama, bist du peinlich!"
Einiges muss eben ausgesessen und ertragen werden, es geht vorüber)

Freitag, 1. Juni 2012

Retro die 5.


nach der Wäsche von Frühlingsfest, original handgestrickte Kniebundstrümpfe.


Donnerstag, 31. Mai 2012

Retro die 4.


dies ist meine 1. Patchworkdecke


sie zierte viele Jahre das Bett vom jüngsten Tochterkind in den damaligen Wunschfarben der Pinkphase, jetzt habe ich sie mir für mein kleines gemütliches Lesesofa auf meiner Galerie geschnappt.




Mittwoch, 30. Mai 2012

Retro die 3.


eine meiner absoluten Lieblingsjacken, 


mit einem selbstgestickten Perlenschmetterling auf der Schulter



und diesem Silber-Namen, er begleitet mich schon seit meiner Schulzeit, 
gebogen von einer lieben Schulfreundin.

Ergänzung vom 21.2.2014:

Und da es jetzt ja etwas wärmer und Frühling wird 
und die Jacke jetzt wieder öfters in den Einsatz kommt 
darf sie zu art.of.66 die #69

Montag, 28. Mai 2012

Retro die 2.

auch dieser Pulli begleitet mich schon so einige Jahre.


Die Farbe genau wie mein Himmelskleid.

Freitag, 25. Mai 2012

Retro die 1.

ich habe doch so einige Teile aus den 70ern noch aufgehoben und im Gebrauch


diese Häkeldecke, jetzt wieder topaktuell.
Ob sie meine Schwester oder Mutter gehäkelt hat, das kann ich leider nicht berichten, aber sie war über viele Jahre meine Tagesdecke und immer noch ohne Loch und Gebrauchsspuren, ich hätte also glatt behaupten können, ich hätte sie jetzt erst gehäkelt.

(Nachtrag: meine Schwester war's, sie hat es mir Heute verraten, Danke Schwesterherz)