haben mich meine Märzprojekte erinnert:
Ein ganz tolles Muster für die Märztopflappen von Libminna.
So richtig schön plastisch
die sind wirklich schön geworden,
fast wie in der Natur.
1. Im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt.
Er setz seine Felder und Wiesen instand.
Er pflüget den Boden er egget und sät
und rührt seine Hände frühmorgens und spät.
2. Die Bäuerin, die Mägde sie dürfen nicht ruh´n.
Sie haben im Haus und im Garten zu tun.
Sie graben und rechen und singen ein Lied
und freu´n sich, wenn alles schön grünet und blüht.
3. So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei.
Dann erntet der Bauer das duftende Heu.
Er mäht das Getreide, dann drischt er es aus.
Im Winter da gibt es manch herrlichen Schmaus.
(mündlich überliefert)
(Broatkartoffl mit Zwiebl ond Leabrawuarscht ond raoute Riaba)
Meine Märzrestesocken passen ganz toll zu diesem Lied,
denn wie die Felder und Wiesen im März,
so sind die Socken mal breit oder schmal geringelt,
schön grün oder noch weiß.
Mal glatt oder gewellt.
Genau wie die Natur.
Im Schwabenland kam es durch die
Erbteilung zu ganz unterschiedlichen
Parzellengrößen und Formen, je nachdem,
wie viele Kinder und Felder ein Bauer hatte
und so ist unsere Landschaft durch
unterschiedlichsten Anbau
und viele alte
Streuobstwiesen wunderschön anzusehen,
total ungleichmäßig, selbst nach der Flurbereinigung.
Leider werden die meisten Wiesen und Äcker inzwischen
nicht mehr selbst bewirtschaftet
sondern verpachtet und so kommt es auch bei uns
zu immer größeren
eintönigen Bewirtschaftungen,
umso mehr gefallen mir die kleinen Parzellen.
Und deftig geschmaust haben wir Heute schon,
wenn auch noch nicht Winter ist.
(ein typisch schwäbisches Hausmannsgericht)