Sonntag, 20. Dezember 2015

so

Winzig klein und super gut sind die "Weihnachtsbrödle" meiner Schwester:


Viele Sorten unter 3 cm.


Wirklich wie gemalt, die Kokosmakronen  und Husarenkrapfen waren so winzig


Dass die in die Pupenstube passen könnten.


Es sind aber so viele Sorten dass ein ganzer Teller voll wird, ohne doppelte.


Da ich dieses Jahr gar nicht gebacken habe 
(War backfaul)

haben wir diesen Teller mit viel Genuss zum Adventskaffee verspeist, es ist kein Krümel übrig geblieben.

Danke Schwesterherz.






schon

Tradition:


Der Besuch mit Freunden des kleinen gemütlichen Weihnachtsmarkt an der Weiler Hütte 
Einfach gemütlich so mitten im Wald und keine Hektik.
Sommers ein schöner Biergarten unter alten Bäumen, immer ein Besuch wert.

Gerne dürft ihr auch noch bei meinem Adventskalender vorbeischauen, denn bei einigen erscheint er nicht.

Ein ruhiges Adventswochenende wünsche ich euch Allen.





20. Türchen

Nach Wien ging diese kleine Tasche:



Mit dem passenden Band versehen.



Und nettem Innenleben.




Weihnachtsgebäck 




von Isabella Braun (1815-1886) 



Weinbeer, Mandeln, Sultaninen, 

süße Feigen und Rosinen, 
welsche Nüsse - fein geschnitten, 
Zitronat auch - muß ich bitten! - 

Birnenschnitze doch zumeist 
und dazu den Kirschengeist; 
wohl geknetet mit der Hand 
alles tüchtig durcheinander 
und darüber Teig gewoben - 
wirklich, das muss ich mir loben! 

Solch ein Brot kann's nur im Leben 
jedesmal zur Weihnacht geben! 
Eier, Zucker und viel Butter 
schaumig rührt die liebe Mutter; 
kommt am Schluss das Mehl daran, 
fangen wir zu helfen an. 

In den Teig so glatt und fein 
stechen unsre Formen ein: 
Herzen, Vögel, Kleeblatt, Kreise - 
braune Plätzchen, gelbe, weiße 
sieht man bald - welch ein Vergnügen - 
auf dem Blech im Ofen liegen. 
Knusprig kommen sie heraus, 
duften durch das ganze Haus. 

Solchen Duft kann's nur im Leben 
jedesmal zur Weihnacht geben!

Samstag, 19. Dezember 2015

19. Türchen

Noch ein Täschle an Berlin.





Mit einem passenden Innenleben und ab zu tt-taschenundtaeschchen




Verzauberung durch Reif und Eis


Verzauberung durch Reif und Eis,
auf den Wegen leis,
schreitet Christkind schon daher,
will euch bringen gute Mär.

Mützen und Polster zeigen an
der Schneefall nicht erst jetzt begann,
überall liegt er auf den Tannen,
Stunden mit Schneefall schon verrannen.

Auch wird es vor Kälte knacken,
nur mit Handschu'n
lässt sich packen-
Schnee zum Schneemann aufgetürmt,
Und der Wind dazu, der stürmt.

Insel der Behaglichkeit,
in jedem Haus ist man bereit,
warme Räume in der Zeit,
wünscht man in der Winterzeit.

Schatten in der Dämmerung
spielen durch das Licht recht bunt,
von dem Eiskristall geblendet,
allerorts sein Licht hinsendet.

Freitag, 18. Dezember 2015

18. Türchen


Heute werden wir eine Kollegin in den selbstgewählten Vorruhestand verabschieden, damit sie nicht friert habe ich ihr einen Shrug gestrickt/häkelt:


Sie hat meinen Arbeitsplatz bei der Schwangerschaft mit meinem Sohnemann übernommen und jetzt werde ich wieder ein paar ihrer Aufgaben übernehmen.


So schliesst sich der Kreis. Ihr alles Gute im Unruhestand.

Es ist ein Glanzgarn in dunkelsilber und da sie gerne schwarz & rot trägt sicher passend.


Nebel hängt wie Rauch ums Haus

(Chr. Morgenstern)


Nebel hängt wie Rauch ums Haus, 


drängt die Welt nach innen; 

ohne Not geht niemand aus, 

alles fällt ins Sinnen. 


Leiser wird die Hand, der Mund, 
stiller die Gebärde. 
Heimlich, wie auf Meeresgrund, 
träumen Mensch und Erde. 


Donnerstag, 17. Dezember 2015

17. Türchen




Dieses Jahr wurden entweder Geldbeutele oder Mug Rug verschenkt, so auch Heute:



Etwas auf dem Kopf. Oder war ich etwas im Fehlermodus.
Ab ins bayerische Vogtland gings mit ihm zu einem Außendienst-Kollegen.

Der Bratapfel 


(Volksgut aus Bayern)




Kinder, kommt und ratet, 

was im Ofen bratet! 

Hört, wie's knallt und zischt. 

Bald wird er aufgetischt, 
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel, 
der Kapfel, der gelbrote Apfel. 
Kinder, lauft schneller, 
holt einen Teller, 
holt eine Gabel! 
Sperrt auf den Schnabel 
für den Zipfel, den Zapfel, 
den Kipfel, den Kapfel, 
den goldbraunen Apfel! 

Sie pusten und prusten, 
sie gucken und schlucken, 
sie schnalzen und schmecken, 
sie lecken und schlecken 
den Zipfel, den Zapfel, 
den Kipfel, den Kapfel, 
den knusprigen Apfel

Mittwoch, 16. Dezember 2015

16. Türchen

Im schönen Frankenland

 (er ist mein Außendienstkollege.)

 durfte Heute das Päckle geöffnet werden.



Ein Mug Rug für die Bürotasse.


Und für die bessere Hälfte ein Goldtäschle.


Obwohl er ja auch schon ein "Goldstück" ist. Sie hat ihn schon über 30 Jahre.

Und auch bin ich froh, dass er mir zugeteilt wurde. Denn wir kommen prima klar.

Dieses Jahr habe ich vieles für:tt-taschenundtaeschchen



Ein nie vorher gesehener Stern

von Carl Zuckmayer


Manchmal des Nachts, wenn ich die Öfen schürte,
Sah ich durchs Fenster, nah und weltenfern,
So jäh, als ob mich eine Hand berührte,
Den nie vorher gesehenen Stern.
Er sprang und zuckte grün in kaltem Feuer -
So groß war nie ein Licht, und kein Planet.
Mein Blick war blind davon, und ungeheuer
Erschrak mein Herz, und fand nicht zum Gebet.
Hob dann die Lider ich, war er verschwunden.
War es ein Zeichen? War's ein Ruf des Herrn?
Ich frage nicht. Doch hält mich tief gebunden
Der nie vorher gesehene Stern.


Dienstag, 15. Dezember 2015

15. Türchen

Mal wieder nach Berlin ging die heutige Clutch.



Aussen Wachsstoff und innen viel pink und Farbe. Zusammen mit einer Häkelblume verschickt.



Die Hirten

von Werner Bergengruen (1892-1964)

Es roch so warm nach den Schafen,
da sind sie eingeschlafen.
O Wunder was geschah;
es ist eine Helle gekommen,
ein Engel stand da.

Sie haben sein Wort vernommen,
war schwer zu verstehen.
Sie mußten nach Bethlehem gehen
und sehen.

Sie haben vor der Krippen
aus runden Augen geschaut.
Sie stießen sich stumm die Rippen.
Einer hat sich gegraut,
einer drückte sich gegen die Wand,
einer schneuzte sich in die Hand
und wischte sich über die Lippen.

Aber Iwan Akimitsch, der vorne stand,
der den heimlichen Branntwein braut,
Ivan Akimitsch vom Wiesenrand,
Iwan Akimitsch hat sich endlich getraut,
hat dreimal gespuckt,
dreimal geschluckt,
dann sagte er laut:

"Wir haben nicht immer gut getan.
Du liebes Kind,
schau uns nur einmal freundlich an.
Geh, tu's geschwind."

Da war ihnen leicht, sie wußten nicht wie,
da fielen sie alle in die Knie,
da lachte das Kind und segnete sie.
Josef lächelte und Marie.

 

Montag, 14. Dezember 2015

14. Türchen

Heute durfte sich eine unserer jungen Außendienstkolleginnen freuen:



Aus dem tollen blauen Kunstleder.


Gleich noch schöne Bänder aus Aalen verarbeitet.





Und wieder mit tollem Winterstoff.



Brich an, du schönes Morgenlicht

von Max von Schenkendorf



Brich an, du schönes Morgenlicht!
Das ist der alte Morgen nicht,
der täglich wiederkehret.
Es ist ein Leuchten in der Fern',
Es ist ein Schimmer, ist ein Stern,
Von dem ich längst gehöret.
Der Himmel ist jetzt nimmer weit;
Es nahet die sel'ge Gotteszeit
Der Freiheit und Liebe.
Wohlauf, du frohe Christenheit,
Daß jeder sich nach langem Streit
In Friedenswerken übe!
Wer ist noch, welcher sorgt und sinnt?
Hier in der Krippe liegt ein Kind
Mit lächelnder Gebärde.
Wir grüßen dich, du Sternenheld:
Willkommen, Heiland aller Welt,
Willkommen auf der Erde!

Sonntag, 13. Dezember 2015

13. Türchen

In Regensburg wurde das heutige Päckle geöffnet: 


Für die Tochter der Kollegin hatte ich hier auch schon ein Täschle verschenkt. 



Dieses Mal etwas neutral in schwarz/blau.

Aber geeignet für tt-taschenundtaeschchen






Der Dezember

von Erich Kästner

Das Jahr ward alt. Hat dünne Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.
Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.
Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, daß man's versteht.
Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.
Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.
Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
"Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht."


Samstag, 12. Dezember 2015

12. Türchen

Und wieder ein Täschle.


Aus Jeansstoff und dieses Mal groß genug auch für Stifte oder ein Nadelspiel.


Denn die Empfängerin ist eine Kollegin aus einer unserer Schwesternfirmen. Sie hatte sich sogar angeboten auch noch Socken zum Adventskalender beizusteuern falls benötigt. 
Vielleicht machen wir ja mal einen zusammen.



Gefüllt mit gehäkelten Abschminkpads einem andersfarbigem Zipper und Annäherle.


Zu Bethlehem, da ruht ein Kind

Von Annette von Droste-Hülshoff 

(12.1.1797 - 24.5.1848)




Zu Bethlehem, da ruht ein Kind,

Im Kripplein eng und klein,

Das Kindlein ist ein Gotteskind,

Nennt erd' und Himmel sein.



Zu Bethlehem, da liegt im Stall,

Bei Ochs und Eselein,

Der Herr, der schuf das Weltenall,

Als Jesukindchen klein.



Von seinem gold'nen Thron herab

Bringt's Gnad und Herrlichkeit,

Bringt jedem eine gute Gab',

Die ihm das Herz erfreut.



Der bunte Baum, vom Licht erhellt,

Der freuet uns gar sehr,

Ach, wie so arm die weite Welt,

Wenn's Jesukind nicht wär'!



Das schenkt uns Licht und Lieb' und Lust

In froher, heil'ger Nacht.

Das hat, als es nichts mehr gewußt,

Sich selbst uns dargebracht.



O wenn wir einst im Himmel sind,

Den lieben Englein nah,

Dann singen wir dem Jesukind

Das wahre Gloria. 

Freitag, 11. Dezember 2015

einen

Tag meines noch in diesem Jahr zu nehmenden Urlaubs habe ich bei  meiner Tochter in ihrer Studentenbude in Aalen mit Warten auf den Telefontechniker (Er war pünktlich, nett und kompetent so ist jetzt auch Wlan verfügbar) verbracht.

Es hat prima geklappt und ich habe etwas gelesen und gestrickt, damit das Geschenk für das 18. Türle fertig wird.


Nach der Uni haben wir zusammen gekocht und gegessen und uns dann mit dem Bus in die Innenstadt aufgemacht.


Einen netten Stoffladen mit Bändern auch von Farbenmix konnte ich mir nicht entgehen lassen.


Wie ich finde ist die Leuchtdeko sehr geschmackvoll und in der gesamten Innenstadt aus einem Guß.


So haben wir schön gebummelt uns auf dem Weihnachtsmarkt Langosch, Dampfnudeln mit Kirschen und hellen Glühwein gegönnt und uns an einem schönen Feuer gewärmt.


Ein schöner Ausklang war dann noch der gemeimsame Fernsehabend.


Sicher nicht der letzte "Urlaubstag" den ich bei ihr verbringe. Es gibt noch so viel zu entdecken auf der Ostalb. Das Limesmuseum Schwäbisch Gmünd oder der  tiefe Stollen sind noch alles lohnende Ausflüge.

Und wer von auch meine Adventstürle auch nicht in der Vorschau angezeigt bekommt:



Viel Spaß und ein gemütliches Adventswochenende.



11. Türchen

Zu einem ehemaligen Kollegen, welcher jetzt als Lieferant zu uns kommt, ging das heutige Paket. Es musste nicht mal verschickt werden. 

Er hat uns in der Firma besucht.



Zwei Loops nach der Anleitung von diesem Post

Je 1 x groß und klein, je nachdem wer nicht frieren will.


Das erste Licht
von Christina Telker

Wenn´s draußen stürmt und trübe ist,
zieht drinnen ein, ein kleines Licht.
Es leuchtet bis ins Herz hinein,
bringt Wärme uns mit seinem Schein.
Es kündigt an die Weihnachtszeit,
es sagt uns "haltet euch bereit,
der Herr hat seinen Sohn gesandt,
dass Freude sei im ganzen Land."
Drum schaut voll Dank in dieses Licht,
auch wenn es draußen finster ist.
Öffnet ihm eure Herzen weit,
mit ihm beginnt die Freudenzeit.
Nun strahlt auch schon das zweite Licht,
wirft seinen Glanz auf dein Gesicht,
schon bald ist es dann wie im Traum,
es leuchtet hell der Lichterbaum.

 

Donnerstag, 10. Dezember 2015

10. Türchen

Die Heute Beschenkte ist meine Azubi-Kollegin:


Wir kennen uns schon seit der Schulzeit, haben beide 3 Kinder und sind immer noch dabei. 



Ein Bärenstoff und Sterne und fertig ist das kleine Geschenk.

Auch was für 



Ernst von Wildenbruch (1845-1909)
Christkind im Walde
Christkind kam in den Winterwald,
der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.
Doch als das heil'ge Kind erschien,
fing's an, im Winterwald zu blühn.
Christkindlein trat zum Apfelbaum,
erweckt ihn aus dem Wintertraum.
"Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,
schenk Äpfel mir von aller Art!"
Der Apfelbaum, er rüttelt sich,
der Apfelbaum, er schüttelt sich.
Da regnet's Äpfel ringsumher;
Christkindlein's Taschen wurden schwer.
Die süßen Früchte alle nahm's,
und so zu den Menschen kam's.
Nun, holde Mäulchen, kommt, verzehrt,
was euch Christkindlein hat beschert!